Einheitliche Darstellung der Beiträge und Leistungen von Lebensversicherungen

Lebensversicherung Vergleich Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert von den Anbietern einer Lebensversicherung eine einheitliche Beitrags-Leistungs-Darstellung.

Umfragen zufolge fühlen sich viele Kunden verunsichert und stehen Finanzprodukten eher skeptisch gegenüber. Dies ist auch oder vielleicht sogar vor allem auf die teilweise sehr unübersichtliche Darstellung der Leistungen im Vergleich zu den Kosten zurückzuführen.

Im Bereich der Lebensversicherung herrscht hier Nachholbedarf. Der GDV empfiehlt allen Mitgliedern eine transparente Übersicht der laufenden Ausgaben aufzustellen. Verwaltungskosten für die Lebensversicherung müssten der erwarteten Entwicklung der Rendite genau gegenübergestellt werden. Nur so hat der Kunde die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Versicherern zu vergleichen und eine objektive Entscheidung zu treffen.

Zu den Gesamtkosten gehören neben den Abschluss- und Vertriebskosten beispielsweise auch die Depotgebühren bei fondsgebundenen Lebensversicherungen, die in der Regel jährlich fällig werden. Neben den Kosten sollte bei Kapitallebensversicherungen nicht nur die Wertentwicklung der letzten Jahre sondern auch eine Prognose für die folgenden Jahre erstellt werden.

Bei der Risikolebensversicherung ist jetzt der Versicherer AXA dazu übergegangen, seine Beiträge für Kunden günstiger zu gestalten, die eine gesunde Lebensweise nachweisen können. Da Nichtraucher, die sich zudem gesund ernähren und Sport treiben, eine statistisch gesehen höhere Lebenserwartung haben, werden sie bei der Beitragsbemessung durch die AXA bevorzugt. Beim „Nichtraucher-Premium-Tarif“ spielt nicht nur die Tatsache eine Rolle, dass es sich beim Versicherten um einen Nichtraucher handeln muss, hier wird neben Alter und Beruf auch der Body-Maß-Index (BMI) berücksichtigt. Vergünstigungen erhalten Versicherte, die in einem risikoarmen Beruf arbeiten und einen BMI zwischen 18,5 und 30 aufweisen können.

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