Firmenrechtsschutzversicherung für die Durchsetzung der eigenen Rechts

Rechtsschutzversicherung Gewerbe Vergleich Im Unternehmen lauern viele Risiken für Streitigkeiten, die den Abschluss einer Firmenrechtsschutzversicherung rechtfertigen. Denn der bekannte Spruch „Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge“ hat nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt.

Und die Hemmschwelle beim Gang zum Gericht scheint in heutiger Zeit immer weiter zu sinken. Gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind ebenso auf der Tagesordnung wie Streitigkeiten mit Kunden oder Lieferanten.

Die Notwendigkeit für den Abschluss einer Firmenrechtsschutzversicherung ist also weitgehend unstrittig. Allerdings gibt es beim Inhalt der genannten Versicherung eine breite Palette von Leistungen zu prüfen und für die eigenen Bedürfnisse das richtige Produkt auszuwählen.

Firmenrechtsschutzversicherung an persönlichen Bedarf anpassen

Als wichtigste Zweige der Firmenrechtsschutzversicherung seien an dieser Stelle der Arbeitsrechtsschutz, der Immobilienrechtsschutz und der Verkehrsrechtsschutz genannt. Der Arbeitsrechtsschutz sollte ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl auf jeden Fall ins Portfolio aufgenommen werden.

An dieser Stelle wird beispielhaft auf den Antidiskriminierungs-Rechtsschutz hingewiesen. Denn nicht selten kommt es nach Bewerbungsgesprächen zu Schadensersatzforderungen eines abgelehnten Bewerbers. Dann werden schnell Verstöße gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz geltend gemacht, wie eine (angebliche) Diskriminierung wegen des Alters, Geschlechts oder der Nationalität.

Ein weiterer wichtiger Fall der Absicherung des Unternehmers ist der Daten-Rechtsschutz. Hier wird das Unternehmen rechtlich bei Streitigkeiten zum Thema „personenbezogener Daten“ vertreten. Gerade Unternehmen, die im Endkundengeschäft tätig sind, wie beispielsweise Onlinehändler, kommen schnell an die Grenzen des deutschen Rechts, wenn es um die elektronische Speicherung und Nutzung von Kundendaten geht. Der aktuelle Fall der Leipziger Internetfirma Unister bringt die Brisanz dieses Themas wieder einmal in die Öffentlichkeit. Ohne Rechtsschutzversicherung kommt eine Firma in einem solchen Streitfall schnell an die finanziellen Grenzen ihrer Belastbarkeit.

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