Rechtsschutzversicherung: Vermeintliche Nebensächlichkeiten können böse Folgen haben

Rechtsschutzversicherung: Vermeintliche Nebensächlichkeiten können böse Folgen haben

Eine Rechtsschutzversicherung kann sehr nützlich sein, sofern die Entscheidung auf den richtigen Anbieter und Tarif gefallen ist. Beim Abschluss sollte daher nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Leistungsumfang, Service und Kompetenz geachtet werden.

Erst kürzlich haben wir in diesem Artikel darüber berichtet, dass die Rechtsschutzversicherung einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Dabei haben wir insbesondere darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass die Versicherungsleistungen zum tatsächlichen Bedarf passen. Im Schadenfall gewinnen zudem noch ganz andere Dinge an Bedeutung, wie eine Umfrage der Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue kürzlich ergab.

Die Meinung anderer Kunden gibt wichtige Anhaltspunkte bei der Suche nach einer passenden Rechtsschutzversicherung

Bei der vorgenannten Befragung hatten die Kunden das Wort. Mehr als 1.800 Versicherte wurden nach ihren Erfahrungen mit Rechtsschutzversicherungen gefragt. Insgesamt standen 20 Versicherungsgesellschaften auf dem Prüfstand. Zwölf von ihnen erhielten eine gute beziehungsweise sehr gute Bewertung.

Zwar wurde ebenfalls eine Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses vorgenommen, jedoch ging es ferner um Kriterien wie die Qualität der Kundenbetreuung, den Service und die Kompetenz. Was viele nicht wissen oder beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nicht als wichtig erachten, sind nämlich häufig derartige Aspekte, wenn es irgendwann einmal zur Inanspruchnahme der Versicherung kommt. Schließlich erwartet man im Falle eines Falles schnelle, unbürokratische und kompetente Hilfe. Genau das bieten aber nicht alle Rechtsschutzversicherungen.

Vermeintliche Nebensächlichkeiten können teuer werden

Bei der Rechtsschutzversicherung sind es vor allem vermeintliche Nebensächlichkeiten, die im Schadenfalle eine große Rolle spielen können. So zeigte sich bei der Umfrage, dass gerade die Versicherungen mit „Gut“ und „Sehr gut“ bewertet wurden, die sich etwa bei Beschwerden kulant zeigten und ihren Kunden leicht verständliche Vertragsunterlagen oder Informationen zukommen ließen.

Des Weiteren floss das Verhalten der Mitarbeiter wesentlich in die Bewertung ein. Gewünscht werden freundliche, hilfsbereite, gut erreichbare und kompetente Mitarbeiter, die sich geduldig und erfolgreich um die Belange der Kunden kümmern. Das macht wieder einmal deutlich, dass Automatisierung und Digitalisierung nicht den persönlichen Kontakt der Menschen untereinander ersetzen können. In komplizierten Angelegenheiten, wie es ein Rechtsstreit nun einmal ist, wird nach wie vor ein menschlicher Ansprechpartner gewünscht.

Fazit: Schauen Sie also nicht ausschließlich nach dem Preis, nur damit Sie eine Rechtsschutzversicherung haben. Informieren Sie sich außerdem darüber, wie die Betreuung im Schadenfall aussieht, denn daran bemisst sich die wahre Qualität einer solchen Versicherung. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann Ihnen zudem wertvolle Tipps hierzu geben.

Zurück

Ähnliche Artikel
Arbeitnehmer stellt sich krank: Was kann der Arbeitgeber gegen das Blaumachen unternehmen?
Besonders für Kleinstunternehmen und Firmen mit wenigen Mitarbeitern, ist jede Arbeitskraft vor Ort von großer Bedeutung für die Produktivität und schließlich den Erfolg eines Kleinbetriebs. Fällt nur …

weiterlesen »

Passender Versicherungsschutz als Freiberufler
Die Zahl derer, die ihren Lebensunterhalt als Freiberufler verdienen steigt. Da sie ähnlich wie Selbstständige arbeiten, kooperieren oder konkurrieren sie zwangsläufig mit Unternehmen. …

weiterlesen »

Die beste Rechtsschutzversicherung für die Firma - darauf gilt es zu achten
Nicht nur im Privatleben, auch im Bezug auf die eigene Firma ist es ein beruhigendes Gefühl einen verlässlichen Rechtsschutz-Partner an der Seite zu haben. Die beste Rechtsschutzversicherung für die …

weiterlesen »