Risikolebensversicherung: Wichtiger Schutz für die Angehörigen

Risikolebensversicherung Vergleich Eine Risikolebensversicherung soll die Hinterbliebenen vor den ernsten finanziellen Folgen nach dem Tod des Versicherten bewahren.

Die Zeitschrift Finanztest prüfte 46 Anbieter mit dem Ergebnis, dass es ganz erhebliche Preisunterschiede bei den einzelnen Gesellschaften gibt. Der Unterschied zwischen einer günstigen und den teuersten Policen beträgt mehrere hundert Euro beim Jahresbeitrag.

Gerade bei der Risikolebensversicherung ist der Preis ein ganz wichtiges Argument für den Abschluss. Den hier handelt es sich im Gegensatz zur kapitalbildenden Lebensversicherung um keinen „verdeckten“ Sparvertrag. Diese Versicherung wird nur für einen einzigen Fall abgeschlossen: den tatsächlichen Tod des Versicherten. Eine Erlebensfallausschüttung gibt es also nicht.

Die Risikolebensversicherung ist vor allem wichtig für Familien mit kleineren Kindern. Besonders in dem Fall, dass der Hauptverdiener plötzlich verstirbt, soll Vorsorge getragen werden. Wichtig ist die Versicherung auch für den Fall, wenn die Hinterbliebenen (meist die Ehefrau oder die Lebensgefährtin) kaum über Rentenansprüche verfügt. Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften würde die Hinterbliebene (oder auch der Hinterbliebene) keinerlei Rente aus der gesetzlichen Rentenkasse erhalten (umgangssprachlich: Witwenrente genannt).

Für bestimmte Personengruppen kostet eine Risikolebensversicherung recht wenig. Beim günstigsten getesteten Anbieter, bezahlt ein 27-jähriger Nichtraucher, der keinem risikoreichen Hobby nachgeht, einen Jahresbeitrag von knapp 180 Euro. Für diesen Beitrag erhält der Mann aus dem Beispiel einen Vertrag bis zum 65. Lebensjahr. Beim teuersten Anbieter müsste der gleiche Mann jedoch über 630 Euro bezahlen, mehr als das Dreifache!

Die Preise für die Risikolebensversicherungen steigen praktisch bei allen Anbietern mit dem Lebensalter. So muss ein 34-jähriger Mann beim günstigsten Anbieter im Test bereits 223 Euro jährlich berappen. Besonders Raucher sind bei den Tarifen stark benachteiligt. Hier werden in der Regel deutliche Aufschläge fällig. Nicht selten verdoppeln sich die Jahresbeiträge.

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