Schutz gegen Cyber-Mobbing im Rahmen der Hausratversicherung

Hausratversicherung Vergleich Der Versicherungsanbieter Janitos bietet als erster Anbieter eine Hausratversicherung mit der Option für einen Schutz gegen die Folgen von Mobbing und Rufmord im Internet an.

Die Folgen des Cyber-Mobbings können dabei durchaus erheblich sein und belasten häufig neben der wirtschaftlichen auch die persönliche Reputation des Betroffenen.

Gleichzeitig stellt das Internet durch die technischen Besonderheiten hohe Hürden hinsichtlich der Beseitigung von rufschädigenden Inhalt. Dies führt in der Praxis zu erheblichen Kosten, weshalb die Opfer häufig auf die Vornahme der Beseitigung verzichten müssen.

Auch Versicherungen haben inzwischen das enorme wirtschaftliche Risiko erkannt und bieten entsprechende Angebote zur Absicherung gegen die wirtschaftlichen und persönlichen Folgen an.
Neu ist in diesem Zusammenhang jedoch die Möglichkeit zur Integration des Schutzes in andere Arten der Versicherungen.

Bisheriger Schutz durch ARAG und Roland Rechtsschutz

Dennoch war auch bisher bereits ein Schutz gegen Cyber-Mobbing auf dem Versicherungsmarkt erhältlich. So veröffentlichte die ARAG bereits 2012 einen speziellen Versicherungsschutz gegen Mobbing im Internet. Abgedeckt sind hierbei die Rechtskosten für Streitigkeiten über Beleidigungen, Rufschädigungen und über den Missbrauch von persönlichen Daten.

Mitte 2014 zog dann der Roland Rechtsschutz nach und bietet seit dem einen eigenen Schutzbrief für das Internet an. Von diesem Angebot umfasst ist auch ein spezieller Service zur Wahrung der persönlichen Reputation im Internet sowie der Schutz vor dem Missbrauch der eigenen Daten.

Bestandteil der Hausratsversicherung bei Janitos

Janitos bietet jedoch im Gegensatz zu den bisherigen Anbietern den Schutz gegen Cyber-Mobbing als Erweiterung der persönlichen Hausratsversicherung an. Damit ist der Abschluss einer speziellen Police oder eines besonderen Schutzbriefs nicht weiter erforderlich, was die Integration des Schutzes in das eigene Versicherungsportfolio wesentlich erleichtert.

Von dem Schutz erfasst sind insbesondere die erforderlichen Leistungen für die Recherche nach Rechtsverstößen im Internet, für die Zusammenstellung von entsprechenden Berichten und für die Löschung und Neuindexierung von rechtlich zu beanstandenden Inhalten.

Auch umfasst ist dabei der problematische Bereich der sozialen Medien, in dem regelmäßig die meisten Fälle des Cyber-Mobbings zu verzeichnen sind. Begrenzt ist die Leistung allerdings auf einen Betrag von 5000,00 € sowie auf maximal drei Fällen pro Jahr.

Ausblick für die Branche

Der Schutz gegen Cyber-Mobbing erfreut sich wachsender Nachfrage und dürfte damit auch für Versicherungen zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Gleichzeitig nimmt das Bewusstsein für das Mobbing im Internet durch mediale Aufarbeitung immer weiter zu und führt auch zu einer steigenden Bereitschaft der Betroffenen zum aktiven Handeln gegen die Rechtsverstöße. Es bleibt daher abzuwarten, inwieweit auch weitere Versicherungen in näherer Zukunft ihr Angebot auf diese Problematik hin ausrichten werden.

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