Was ist unter der Rürup Rente zu verstehen?

Rürup Rente Vergleich Unter der Rürup Rente ist eine private, aber staatlich geförderte Form der Altersvorsorge zu verstehen, die allen freiberuflich und selbstständig tätigen Personen offen steht und damit das Gegenstück zur Riester Rente in Deutschland bildet.

Nach wie vor ist lässt die Bekanntheit der Rürup Rente (die auch als Basisrente bekannt sein dürfte) sowie deren individuelle Vorteile für den Einzelnen hierzulande zu wünschen übrig. Viele Menschen verkennen somit nach wie vor das Sparpotential, das eine Rürup Rente in sich zu bergen vermag. Was sind die Vor- und Nachteile einer Rürup-Rente?
Staatliche Zulagen sucht man bei einer Basisrente zwar vergeblich, hierfür überwiegen jedoch steuerliche Vergünstigungen, die sich vor allem für Besserverdienende schnell im Geldbeutel bemerkbar machen werden und zu einem entspannten Haushaltsbudget führen können. Steuerliche Ersparnisse zählen somit zu den Hauptvorteilen einer Rürup-Rente. Die Beiträge einer Rürup Rente lassen sich bis zu einer gewissen Obergrenze steuerlich geltend machen, was zu deutlichen Einsparungen bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung führen kann.

Das Ausmaß dieser Steuervergünstigungen steigt hierbei Jahr für Jahr an. Ab dem Jahr 2025 wird das zuständige Finanzamt 100 Prozent der Rürup Beiträge als Sonderausgaben akzepieren.

Leider ist das angesparte Kapital in einer Rürup Rente entgegen vieler Gerüchte nicht pfändungssicher. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums hervor. Dies bedeutet für den Einzelnen konkret: Falls sich Schulden anhäufen und diese nicht beglichen werden können, dürfen die Gläubiger das angesparte Kapital in der Rürup-Rente des Einzelnen pfänden und die private Altersversorge somit zunichtemachen.

Zurück

Ähnliche Artikel
Nicht ohne private Unfallversicherung in die Motorradsaison starten!
Pünktlich zum Beginn der Motorradsaison empfehlen Experten eine private Unfallversicherung, denn gerade bei Motorradfahrern ist die Gefahr eines Unfalls sehr hoch. Vor kurzem sind viele in die …

weiterlesen »

Private Unfallversicherung: Schadensmeldung ist für Zahlung der Invaliditätsleistung ausreichend
Um die Invaliditätsleistung aus einer privaten Unfallversicherung in Anspruch zu nehmen, reicht eine Schadensmeldung durch den Versicherungsnehmer aus, entschied das OLG Hamburg. Jahrelang schwelte …

weiterlesen »

Private Unfallversicherung muss auch zahlen, wenn Unfall nicht Schadensereignis war
Der BGH (Bundesgerichtshof) befasste sich mit der Leistungspflicht der privaten Unfallversicherung. Demnach muss diese nun auch zahlen, wenn der Unfall nicht ursächlich für den Schaden war. Bis zur …

weiterlesen »