Wie teuer ist ein Vermieterrechtsschutz?

Wie teuer ist ein Vermieterrechtsschutz?

Eigentlich lässt sich die Frage „Wie teuer ist ein Vermieterrechtsschutz?“ nicht pauschal beantworten. Viele Faktoren beeinflussen den Preis dieser Versicherung. Aber auf eine einfache Frage möchten Sie eine einfache Antwort. Die sollen Sie bekommen, bevor wir auf die Details eingehen:

Vermieterrechtsschutz können Sie bei uns schon ab 4,17€ im Monat versichern!

Zugegeben, das ist der Preis für eine Basisabsicherung bei einem Mietobjekt bis 15.000€ Jahres-Warmmiete. Aber angesichts der drohenden Verluste, wenn Sie eine gerichtliche Auseinandersetzung aus Kostengründen scheuen, ist der Versicherungsbeitrag wirklich sehr günstig.

Den Preis für Ihr vermietetes Objekt und die verfügbaren Angebote der verschiedenen Versicherungsunternehmen, ermitteln Sie schnell und einfach online über unseren nachfolgenden Vergleichsrechner. Hier können Sie neben den Preisen auch die Leistungen gegenüber stellen.

Vermieterrechtsschutz Vergleich

Hier kann der Vermieter viel Geld verlieren

Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung für Ihre vermietete Immobilie ist wichtig, deckt aber nur einen kleinen Ausschnitt Ihrer Rechtsschutzrisiken als Vermieter ab. Eine private Rechtsschutzversicherung bezieht sich nur auf selbst genutzte/bewohnte Immobilien.

Selbst wenn Sie ein friedliebender Mensch sind, Ihre Mieter sorgfältig auswählen und ein gutes Verhältnis zu ihnen pflegen, auch dann ist ein Vermieterrechtsschutz sinnvoll und im Vergleich zum Kostenrisiko überhaupt nicht teuer.

Ein konfliktfreies Mietverhältnis kann schnell kippen, beispielsweise wenn sich die wirtschaftliche Lage Ihres Mieters wegen der Corona-Krise plötzlich verschlechtert. Dann kann schon eine Nebenkostenabrechnung zum Streitfall werden, ganz zu schweigen von eventuell nicht bezahlten Mieten. Hier ein paar Beispiele aus den Schadenakten der Rechtsschutzversicherer:

  • Nebenkostenabrechnung: Der Mieter bestreitet die Richtigkeit der abgelesenen Heizkosten oder bezweifelt, dass bestimmte Kosten überhaupt umgelegt werden dürfen.
  • Mietrückstände: Der Mieter hat kein Geld oder behauptet, es lägen Mängel an der Mietsache vor. Sie sind der Meinung, eine Schimmelbildung sei auf falsches Lüften zurückzuführen und fordern Ihrerseits Schadensersatz.
  • Mieterhöhung: Sie möchten eine Mieterhöhung durchsetzen, zum Beispiel nach einer Modernisierung. Der Mieter weigert sich, den Mehrbetrag zu zahlen.
  • Eigenbedarf: Sie kündigen wegen Eigenbedarfs, aber der Mieter verlässt die Wohnung nicht. Sie wollen eine Zwangsräumung durchsetzen.
  • Mietnomaden: Sie finden die Wohnung verlassen und in sehr schlechtem Zustand vor. Sie verlangen von Ihrem Mieter Schadensersatz.

Verzichten Sie in diesen Fällen auf Ihr Recht oder gehen Sie auf eigene Kosten in einen Rechtsstreit, kostet das leicht mehrere tausend Euro. Wie teuer ist dagegen ein Vermieterrechtsschutz? Wahrscheinlich kostet Sie die Absicherung nicht einmal ein Prozent der Mieteinnahmen.

Unerfreuliche Auseinandersetzungen passieren aber nicht nur mit Mietern. Eigentümergemeinschaften geraten regelmäßig im Streit, wenn es um Schadensbehebungen oder Modernisierungen geht und deswegen eine Sonderumlage beschlossen werden soll. Auch mit Behörden kann es Ärger geben, zum Beispiel um Brandschutz, Denkmalschutz, Auflagen zur Energieeinsparung oder Umlagen für den Straßenausbau. Nicht selten muss das Verwaltungsgericht entscheiden – ein Fall für den Vermieterrechtsschutz.

Viel Leistung für kleines Geld

Im Dezember 2020 hat das Kostenrechtsänderungsgesetz 2021 seinen Weg durch das Parlament genommen. Durch Änderungen im Gerichtskostengesetz und im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz verteuern sich gerichtliche Auseinandersetzungen um rund 10 %. Gut, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben. Sie übernimmt insbesondere:

  • Gebühren des eigenen Anwalts
  • Kosten für den gegnerischen Rechtsanwalt
  • Gerichtskosten
  • Entschädigungen für Zeugen und Sachverständige bei Gericht

Die Leistungen beginnen in den meisten Tarifen bereits mit einer anwaltlichen Beratung und erstrecken sich auf die Rechtsverfolgung in allen rechtlich geregelten Verfahren. Die meisten Rechtsschutzversicherungen umfassen auch die außergerichtliche Streitbeilegung im Rahmen einer Mediation. Selbst preisgünstige Versicherungen limitieren ihre Eintrittspflicht mittlerweile nicht mehr durch eine Versicherungssumme, sondern leisten unbegrenzt.

Eine Rechtsschutzversicherung hilft aber nicht nur mit Geld. Eine Hotline für die telefonische Erstberatung durch einen erfahrenen Juristen gehört heute ebenso selbstverständlich zum Service wie die Empfehlung eines Anwalts in Ihrer Nähe. Letzteres natürlich nur auf Ihren Wunsch, denn Ihr Recht auf freie Anwaltswahl wird durch eine Rechtsschutzversicherung nicht eingeschränkt.

Steuern sparen mit dem Vermieterrechtsschutz

Zwar dürfen Sie die Kosten für einen Vermieterrechtsschutz nicht auf die Mieter umlegen. Aber selbstverständlich handelt es sich um Werbungskosten, die Sie in der Steuererklärung von Ihren Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung abziehen können. Fragen Sie sich also: Wie teuer ist ein Vermieterrechtsschutz für mich netto? Der ohnehin schon günstige Beitrag reduziert sich entsprechend Ihres persönlichen Steuersatzes.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Der Beitrag für den Vermieterrechtsschutz wird meist nach der Anzahl der vermieteten Wohn- bzw. Gewerbeeinheiten berechnet. Auch der Mietwert, also die Summe der jährlichen Mieteinnahmen inkl. Nebenkosten (Jahres-Warmmiete), spielt eine Rolle.

Da viele Versicherer mittlerweile eine unbegrenzte Deckung anbieten, ist die Versicherungssumme heute kein entscheidendes Kriterium mehr für die Beitragsberechnung. Es gibt aber beträchtliche Leistungsunterschiede, die sich im Preis niederschlagen. So bieten mache Versicherer als zusätzlichen Service einen Bonitätscheck potenzieller Mieter oder ein Forderungsmanagement bei Außenständen. Bauherrenrechtsschutz bei Umbauten oder Streitigkeiten in Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach der Immobilie sind weitere Zusatzbausteine, die das Preis-Leistungs-Verhältnis beeinflussen. Gerne verhelfen wir Ihnen zum für Sie optimalen Angebot.

Sparen lässt sich mit einer Selbstbeteiligung im Schadenfall. Ein Selbstbehalt zwischen 150-300€ hat sich unserer Meinung nach am Besten bewährt. Weil der Versicherer nicht mit Kleinschäden belastet wird und auf das Interesse seiner Kunden an einer kostengünstigen Erledigung des Streits setzt, gibt es für den Selbstbehalt einen hohen Rabatt. Geholfen wird Ihnen trotzdem: Oft verzichten die Versicherer bedingungsgemäß auf die Selbstbeteiligung, wenn Sie die telefonische Hotline für die Erstberatung nutzen. Übrigens können Sie die selbst übernommenen Kosten wie die Beiträge zum Vermieterrechtsschutz in Ihrer Steuererklärung ansetzen.

Anbieterwechsel ohne Wartezeit

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bei einem Neuabschluss gilt üblicherweise eine Wartezeit von drei Monaten, bevor Sie der Versicherung einen ersten Rechtsschutzfall melden können. Vielleicht sind Sie aber bereits versichert, und wir dürfen Ihnen mit unserem umfassenden Preis-Leistungs-Vergleich ein besseres Angebot unterbreiten? In diesem Fall genießen Sie ununterbrochen Versicherungsschutz. Schließt der neue Vertrag nahtlos an Ihre bestehende Absicherung an, entfällt die Wartezeit.

Sprechen Sie uns an, gern optimieren wir Ihre Versicherungsverträge – nicht nur im Vermieterrechtsschutz.

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