Grobe Fahrlässigkeit Hausratversicherung

Hausratversicherung Vergleich In der Rechtsprechung unterscheidet man zwischen grobe Fahrlässigkeit, umgangssprachlich auch leichtfertige Fahrlässigkeit und der einfachen Fahrlässigkeit.

Grob fahrlässig handelt derjenige, welcher die erforderliche Sorgfalt bewusst missachtet oder leichtfertig handelt. Kann bei einem entstanden Schaden am Hausrat nachgewiesen werden, dass dieser durch grobe Fahrlässigkeit entstanden ist, so zahlte die Hausratversicherung hierfür bislang nicht.

In den neuen Hausratversicherungen ist die grobe Fahrlässigkeit oftmals bis zu einer festgelegten Summe eingeschlossen. Bei bestehenden Verträgen sieht es oft etwas anders aus. Kommt es hier zu einem Schaden durch grobe Fahrlässigkeit, prüft der Versicherer die Höhe des Eigenverschuldens und leistet meist nur anteilig.

Da die Klausel grobe Fahrlässigkeit ein sehr wichtiger Baustein in der Hausratversicherung darstellt, sollte diese in keinem Vertrag fehlen. Am Besten Sie prüfen gleich Ihren eigenen Vertrag, um zukünftig Deckungslücken zu vermeiden.

Beispiele für grobe Fahrlässigkeit sind das unbeaufsichtigte Brennen lassen von Kerzen oder wenn man seine Wohnung nach Verlassen nicht abschließt oder Fenster gekippt lässt.