Vermieterrechtsschutz Versicherung

Vermieter von Immobilien haben häufig Streitigkeiten mit den Mietern, welche schnell sehr teuer werden können.

ab 4,17 €
monatlich
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Vermieterrechtsschutz Versicherung Vergleich

Ist der Abschluss einer Vermieterrechtsschutzversicherung sinnvoll?

Das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter bietet eine Menge Konfliktpotential. Ob Mietnomaden, fehlende Mietzahlungen, ausstehende Kautionszahlungen oder Unstimmigkeiten bei Nebenkostenabrechnungen, eine Vermieterrechtsschutzversicherung ist hier mehr als sinnvoll. Auch vertraglich vereinbarte Ausbesserungen und Renovierungen, die der Mieter nicht übernimmt, können zu Streitpunkten werden.

Während viele Mieter hierbei auf einen Wohnungs-, bzw. Mietrechtsschutz zurückgreifen können, haben Vermieter von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeeinheiten häufig keine entsprechende Vermieterrechtsschutzversicherung abgeschlossen. Dabei beginnen Vermieterrechtsschutzversicherungen schon ab 4,17 € monatlich und schützen Sie vor dem Kostenrisiko teurer Gerichtsverhandlungen. Denn sollte tatsächlich einmal etwas passieren oder Sie mit einem Mieter, der Behörde oder der Gemeinde in Streit geraten, kommt diese in der Regel für alle anfallenden Kosten auf und Sie können somit den Streitigkeiten gelassen entgegen sehen.

Beispielsweise eine Räumungsklage bei ausstehender Miete kann schnell einmal mehrere tausend Euro kosten. Gut, wenn man da über einen Vermieterrechtsschutzversicherungsvergleich den passenden Vertrag gefunden und abgeschlossen hat. Denn über einen unverbindlichen und kostenfreien Vermieterrechtsschutzversicherungsvergleich findet jeder schnell und einfach den passenden Vertrag für wenig Geld.

Auch wenn Sie an sich ein gutes Verhältnis zu Ihren Mietern haben und sie bei der Auswahl sorgfältig geprüft haben, sind Sie nicht davor gefeit, doch einmal an ein schwarzes Schaf zu geraten, einen Mietnomaden zum Beispiel. Außerdem kann sich die wirtschaftliche Situation eines Mieters überraschend ändern, und schon werden Sie in einen Rechtsstreit um ausstehende Mieten hineingezogen. Außerdem geht es in der Vermieterrechtsschutzversicherung längst nicht nur um Streitigkeiten mit Mietern. Einige typische weitere Beispiele haben wir unten aufgeführt.

Recht haben und Recht bekommen sind in diesen Fällen leider zwei Paar Schuhe, und angesichts wechselnder Rechtsprechung bedeutet jeder Prozess ein erhebliches Kostenrisiko. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung deckt nur einen kleinen Ausschnitt ab, nämlich die Fälle, in denen Sie sich gegen unberechtigte Schadensersatzansprüche wehren möchten. In allen anderen Fällen tragen Sie ohne Vermieterrechtsschutz das Risiko selbst. Im Verhältnis zu den Mieteinkünften ist der Versicherungsbeitrag sehr gering, in der Regel im einstelligen Prozentbereich. Auf Ihr gutes Recht verzichten zu müssen, kommt teurer.

Kosten-Beispiele für den Vermieterrechtsschutz

Nachfolgend ein paar gängige Kosten-Beispiele damit Sie vorab wissen, welche Beiträge fällig werden. Mit unserem Vermieterrechtsschutz Vergleich können Sie eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Berechnung schnell und einfach online vornehmen.

Wohnung
Bruttojahresmiete: 12.000 €
Tarif: ConceptIF CIF:PRO classic
Gesamtbeitrag jährlich: 98,19 € (SB 250 €)

Einfamilienhaus
Bruttojahresmiete: 15.000 €
Tarif: KAB VarioSB2016
Gesamtbeitrag jährlich: 119,00 € (SB 300/150 €)

Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten
Bruttojahresmiete: WE 1 10.000 €, WE 2 8.000 €, WE 3 6.000 €
Tarif: ConceptIF CIF:PRO classic
Gesamtbeitrag jährlich: 294,57 € (SB 250 €)

Wohn- und Geschäftsgebäude mit 1 Gewerbeeinheit und 3 Wohneinheiten
Bruttojahresmiete: GE 1 12.000 €, WE 1 8.000 €, WE 2 6.000 €, WE 3 4.000 €
Tarif: ARAG Aktiv-Komfort 2019
Gesamtbeitrag jährlich: 588,43 € (SB 250 €)

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Reicht hier nicht eine Private Rechtsschutzversicherung aus?

Nein. Eine gewöhnliche Private Rechtsschutzversicherung bezieht sich zwar auch auf Haus und Wohnung, aber nur auf selbst bewohnte Immobilien. Da die rechtliche Situation für den Vermieter gänzlich unterschiedlich ist, wird der Beitrag hierfür anders berechnet. Mit einem eigenständigen Vermieterrechtsschutz ist sichergestellt, dass jeder nur für sein individuelles Risiko eines Rechtsstreits zahlt.

Welche Schäden oder Streitigkeiten kommen häufig vor?

Die Hitliste der Vermieterrechtsschutzversicherung wird angeführt von Auseinandersetzungen mit Mietern, sei es während der Dauer des Mietverhältnisses oder beim Auszug. Hier eine Auswahl der häufigsten Streitthemen:

Nebenkostenabrechnung

Der Mieter zweifelt an, dass die abgerechneten Kosten überhaupt umlagefähig sind, oder er glaubt an einen Ablesefehler bei den Heizkosten. Deshalb leistet er eine fällige Nachzahlung aus der Nebenkostenabrechnung nicht oder nur teilweise.

Mieterhöhung

Nach einer Werterhöhung der Immobilie durch eine Modernisierung, kann der Vermieter eine Mieterhöhung durchführen und sie auch juristisch durchsetzen. Dabei können Kosten für Anwälte aufkommen, wenn der Mieter sich gegen eine Mieterhöhung wehrt. Für eine Vermieterrechtsschutzversicherung ist das kein Problem.

Mietrückstände

Vielleicht zahlt ein Mieter schlichtweg deshalb nicht, weil er kein Geld hat. Vielleicht behauptet er aber auch Mängel an der Mietsache und kürzt deshalb die Miete, kündigt sogar fristlos. Sie sind aber überzeugt, dass Feuchtigkeit und Schimmel auf falsches Lüften zurückzuführen sind. Im Zweifel muss ein Richter entscheiden und dazu vermutlich einen Sachverständigen einschalten.

Kündigung und Auszug

Ihr Mieter ist ausgezogen, ohne zu kündigen und natürlich ohne die Miete zu bezahlen. Sie stellen massive Schäden in der Wohnung fest. Bevor er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, fordern Sie Schadensersatz. Oder Sie kündigen selbst aufgrund von Mietrückständen oder wegen Eigenbedarf, aber der Mieter zieht nicht aus.

Räumungsklage

Räumungsklagen sind teuer und kosten Zeit und Nerven. Der Vermieter bekommt vor Gericht sicherlich Recht, aber wieweit ein titulierter Anspruch durchsetzbar ist, ist gerade bei Mietnomaden fraglich. Räumungsklagen sind ein gängiger Leistungsfall für die Vermieterrechtsschutzversicherung.

Eigenbedarfskündigung

Eine Eigenbedarfskündigung stellt häufig einen Streitpunkt zwischen Mieter und Vermieter dar. Um juristisch und finanziell vorbereitet zu sein, ist eine Vermieterrechtschutzversicherung sehr sinnvoll.

Schadenersatzklagen gegen Mieter, wegen Beschädigung von Mietsachen

Bei Beschädigung von Mietsachen, Schäden an der Wohnungssubstanz, unausgeführte Kleinreparaturen sowie dem Hinterlassen von Haus- und Sondermüll nebst wertlosem Gerümpel, entstehen zum Teil hohe Kosten für den Vermieter, die vor Gericht eingefordert werden müssen.

Streit in der Eigentümergemeinschaft und mit Behörden

Es ist aber längst nicht immer der Mieter, der Anlass zum Rechtsstreit gibt. In Eigentümergemeinschaften geht es nicht immer friedlich zu. Beschließt die Mehrheit eine Modernisierungsmaßnahme und eine dafür erforderliche Sonderumlage, die Sie für absolut nicht sachgerecht halten, müssen Sie zahlen oder sich wehren. Bezweifelt die Bauaufsicht den ordnungsgemäßen Brandschutz, weil beispielsweise ein zweiter Fluchtweg angeblich fehlt, kann das Anlass für einen Prozess vor dem Verwaltungsgericht sein. Fehlerhaft berechnete Grundsteuer oder eine Ihrer Ansicht nach überzogene Umlage der Gemeinde für den Straßenausbau sind weitere Fälle für Ihren Vermieterrechtsschutz.

Welche Leistungen bietet eine Vermieterrechtsschutzversicherung?

Eine Versicherung, die nur mit Geld hilft, hat heute keine Chance mehr. Kunden erwarten zu Recht praktische Unterstützung im Leistungsfall. Das gilt besonders in juristischen Angelegenheiten, die für Laien oft schwer verständlich sind. Der Vermieterrechtsschutz bietet in der Regel eine telefonische Hotline für eine anwaltliche Erstberatung. Das kommt den Versicherten doppelt zugute, denn neben der schnellen Hilfe spart es dem Rechtsschutzversicherer auch Kosten, und das wirkt sich günstig auf die Beiträge aus. Ebenso ist es mit einer Mediation, also der außergerichtlichen Beilegung von Konflikten, deren Kosten im Versicherungsschutz meist enthalten ist.

Die Rechtsschutzversicherung schränkt das zentrale Verfahrensrecht der freien Anwaltswahl in keiner Weise ein. Es ist sogar im Versicherungsvertragsgesetz (§ 127 VVG) ausdrücklich bestätigt. Dennoch sind viele Versicherte dankbar, wenn der Versicherer einen im erforderlichen Rechtsgebiet kompetenten Anwalt empfehlen kann. Auch das ist ein Service der Rechtsschutzversicherung. Folgt der Kunde der Empfehlung, wird das in einigen Tarifen sogar besonders belohnt, zum Beispiel indem diese Leistung einen Schadenfreiheitsrabatt nicht beeinträchtigt.

Welche Kosten werden übernommen?

In diesem Punkt unterscheidet sich der Vermieterrechtsschutz nicht von anderen Vertragsarten der Rechtsschutzversicherung. Im Rahmen der Versicherungssumme, bei vielen Tarifen sogar unbegrenzt, werden insbesondere folgende Kostenarten übernommen:

  • Rechtsanwaltsgebühren des eigenen Anwalts
  • Kosten für den gegnerischen Rechtsanwalt, soweit Sie zur Erstattung verpflichtet sind
  • Gerichtskosten
  • Entschädigungen für Zeugen und Sachverständige bei Gericht


Die Kostenübernahme gilt grundsätzlich für Beratung und Rechtsverfolgung in allen rechtlich geregelten Verfahren, in der Regel auch für eine Mediation. Bei einer drohenden Haftstrafe stellt der Rechtsschutzversicherer außerdem eine Strafkaution in Form eines zinslosen Darlehens.

Eine kleine Auswahl unserer Partner:

Vor- und Nachteile einer Selbstbeteiligung

Eine Selbstbeteiligung im Schadenfall macht die Vermieterrechtsschutz Versicherung erheblich billiger. Die meisten Versicherten sparen mehr als das Geld, das sie im Falle eines Rechtsstreits selbst zuzahlen müssen. Weil der Versicherer überproportional hohe Kosten für die Schadenregulierung bei kleinen Rechtsschutzfällen hätte, kann er die Selbstbeteiligung mit einem Rabatt von bis zu 70% belohnen. Außerdem steigt durch die Selbstbeteiligung das Interesse der Kunden an einer kostengünstigen Erledigung des Streits.

Übrigens können Sie die selbst getragenen Kosten genau wie die Beiträge zum Vermieterrechtsschutz in Ihrer Steuererklärung geltend machen, indem Sie die Einnahmen aus der Vermietung entsprechend kürzen.

Unser Tipp: Manche Verträge sehen vor, dass die Selbstbeteiligung bei Nutzung einer telefonischen Beratung durch einen Anwalt des Versicherers oder bei einer vorgeschalteten Mediation entfällt. Gerne beraten wir Sie und berechnen für Sie die Beitragsunterschiede ohne und mit verschiedenen Varianten einer Selbstbeteiligung. Alternativ können Sie sich dies über unseren Vermieterrechtsschutzversicherungsvergleich auch gerne selbst ansehen.

Vermieterrechtsschutz mit oder ohne Wartezeit?

Versicherungen decken die Kosten zufällig eintretender Ereignisse – das ist ihr Grundprinzip. Anders als ein Unfall, Brand oder Einbruch kündigen sich mögliche Rechtsschutzfälle häufig vorher an – Ärger mit einem Mieter liegt bereits in der Luft, es gibt aber noch keinen konkreten Anlass für einen Rechtsstreit. Im Interesse bezahlbarer Beiträge für alle Versicherten müssen die Rechtsschutzversicherer dafür sorgen, dass sie das Geld nicht für vorhersehbare Versicherungsfälle ausgeben. Deshalb gilt üblicherweise eine Wartezeit von drei Monaten. Leistungen werden nur erbracht, wenn die Ursache des Rechtsstreits später als drei Monate nach dem Vertragsabschluss liegt.

Zögern Sie also nicht zu lange beim Abschließen einer Vermieterrechtsschutzversicherung, um in meist drei Monaten umfänglich geschützt zu sein und bei Streitereien mit Mietern nicht länger durch Anwalts- und Gerichtskosten gefährdet zu werden.

Eine wichtige Ausnahme ist der Versichererwechsel. Schließt der neue Vertrag zeitlich nahtlos an eine gekündigte Versicherung an, wird der neue Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit angeboten.

Müssen alle Einheiten in einem Objekt versichert werden?

Vermieten Sie mehrere Häuser oder Gewerbeobjekte, können Sie sich aussuchen, ob Sie eine Vermieterrechtsschutzversicherung für alle oder nur für ausgewählte Objekte abschließen möchten. Empfehlenswert ist stets der lückenlose Schutz. Anders ist die Situation, wenn Sie mehrere Einheiten (zum Beispiel Wohnungen, Büroräume oder Ladenlokale) im selben Objekt vermietet haben. Üblicherweise müssen Sie alle Ihre Einheiten in den Vertrag einbeziehen, auch wenn sie leer stehen oder selbst genutzt sind. Von dieser Regel gibt es nur in wenigen Tarifen Ausnahmen.

Die komplette Versicherung ist sinnvoll, denn es sind durchaus Rechtsschutzfälle denkbar, die sich nicht konkret auf eine Wohneinheit beziehen. Das sind zum Beispiel Streitigkeiten mit einer Baubehörde oder dem Finanzamt.

Privat- und Vermieterrechtsschutz zusammen oder separat abschließen?

Viele Versicherer bieten attraktive Bündelrabatte, wenn mehrere Rechtsschutz-Bausteine in einem Vertrag kombiniert werden. Trotz dieses Vorteils lässt sich in aller Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen, wenn man für den Privat- und Vermieterrechtsschutz unterschiedliche Anbieter wählt. Gern suchen wir gemeinsam mit Ihnen die jeweils optimalen Produkte aus, bei denen Sie keine Kompromisse im Deckungsumfang eingehen müssen.

Neben der Optimierung des Versicherungsschutzes gibt es zwei weitere wichtige Argumente: Eine kombinierte Police mit einheitlichem Beitrag macht in der Steuererklärung Probleme, wenn die einzelnen Bausteine unterschiedlichen Einkommensarten zuzurechnen sind. Die Beiträge für den Vermieterrechtsschutz ziehen Sie von den Einkünften aus Vermietung ab, Arbeitsrechtsschutz gehört dagegen zu den Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit. Getrennte Beitragsrechnungen lassen sich in der Buchhaltung viel einfacher zuordnen. Und fällt ein Rechtsgebiet durch eine Häufung von Schadenfällen beim Versicherer negativ auf, ist nicht gleich der gesamte Vertrag von Sanierungsmaßnahmen in Form von Beitragserhöhungen, Selbstbeteiligungen ohne Beitragsnachlass und im Extremfall sogar von einer Kündigung betroffen.

Warum sich ein Vermieterrechtsschutzversicherung Vergleich lohnt

Rechtsschutzversicherungen dürfen in Deutschland nur von spezialisierten Unternehmen angeboten werden. Zumindest die Leistungsbearbeitung muss ausgelagert sein. Das schreibt das deutsche Aufsichtsrecht vor, um Interessenkollisionen – beispielsweise bei Streitigkeiten um Versicherungsverträge – zu vermeiden. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Anbietern mit einem noch größeren Spektrum unterschiedlicher Verträge. Online-Vergleiche haben sich auf vielen Gebieten der Finanzdienstleistungen zu Recht durchgesetzt. Wir haben dieses Prinzip auch für die Vertragsart realisiert: Sie geben in unserem Vermieterrechtsschutzversicherung Vergleich einige wenige Grunddaten wie Anzahl der zu versichernden Einheiten und Mietwert vor. In einer übersichtlichen Tabelle lassen sich dann sofort Versicherungssumme, Laufzeit, Selbstbeteiligung, mögliche Einschränkungen oder Erweiterungen im Leistungsumfang und natürlich der Jahresbeitrag auf einen Blick vergleichen.

Die Leistung bewerten wir mit einem Prozentsatz, der beste Anbieter im Feld erhält 100 %. Unsere Tipps sind besonders gekennzeichnet. Mit ein paar Mausklicks sehen Sie den ausführlichen Leistungsvergleich mit allen Details der Verträge. Aus dem Vergleich können Sie direkt einen Online-Abschluss tätigen oder weitere Informationen bei uns erfragen. Gerne auch über unsere kostenfreie und unverbindliche Experten-Beratungshotline Tel. (08781) 200995.

Welche Bedeutung hat die Bruttojahresmiete beim Vermieterrechtsschutz?

Beim Vermieterrechtsschutz Vergleich wird man unter anderem danach gefragt. Unter Bruttojahresmiete versteht man die Jahres-Warmmiete. Die Versicherer benötigen die Summe aus Kaltmiete und Nebenkosten als Grundlage für die Beitragskalkulation. Aus dieser Summe und der Zahl der vermieteten Wohn- bzw. Gewerbeeinheiten schätzten sie den Umfang Ihrer Geschäftstätigkeit als Vermieter, die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Rechtsstreits und die Höhe möglicher Streitwerte ab. Der Beitrag wächst aber nicht proportional mit der Bruttojahresmiete. Die Zahl der zu versichernden Einheiten spielt durchweg eine größere Rolle.

Welche Schäden sind bei einer Vermieterrechtsschutzversicherung ausgeschlossen?

Wie jede Versicherung kennt auch der Vermieterrechtsschutz einige Ausschlüsse. Sie dienen der Gleichbehandlung aller Versicherten und der Kalkulation eines gerechten, bezahlbaren Beitrags. Hier einige Beispiele:

  • Zeitlich ist der Versicherungsschutz beschränkt auf Rechtsschutzfälle, deren Ursache nach dem Vertragsabschluss und gegebenenfalls nach Ablauf der oben bereits erläuterten Wartezeit liegt. Damit wird vermieden, dass der Versicherer für bekannte Schäden leisten muss und somit dadurch die Versichertengemeinschaft unnötig belastet.
  • Streitigkeiten zur Abwehr von Schadensersatzansprüchen sind Gegenstand einer Haftpflichtversicherung, hier speziell der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Behauptet ein Passant, vor Ihrem vermieteten Grundstück gestürzt zu sein, weil trotz Eisglätte nicht gestreut war, prüft die Haftpflichtversicherung die Ansprüche und leistet gegebenenfalls passiven Rechtsschutz, wenn die Forderungen nicht berechtigt sind.
  • Hinreichende Aussicht auf Erfolg ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz. Eine zumindest gleich große Wahrscheinlichkeit auf ein günstiges Urteil ist ausreichend, sagt die Rechtsprechung. Ist dagegen klar, dass Sie sich als Vermieter falsch verhalten haben, zum Beispiel eine Nebenkostenabrechnung zu spät oder fehlerhaft erstellt wurde, wird die Versicherung die Kostenübernahme für einen Rechtsstreit ablehnen. Bestehen Meinungsverschiedenheiten über die Erfolgsaussichten, können Sie ein Schiedsgutachterverfahren oder einen Stichentscheid verlangen. Das gilt auch bei einem sogenannten mutwilligen Verfahren, wenn die Rechtsverfolgungskosten in keinem sinnvollen Verhältnis zum Erfolg stehen. Der Rechtsschutzversicherer wird wegen fünf Euro ausstehender Miete keinen Anwalt für einige hundert Euro bezahlen.

Sind die Beiträge steuerlich absetzbar?

Beiträge zu Rechtsschutzversicherungen sind nicht als Sonderausgaben von der Steuer abzusetzen. Das spielt aber meist keine Rolle, weil viele Steuerpflichtige die höchstens abzuziehenden Beträge ohnehin schon durch ihre Sozialversicherung ausschöpfen und weitere Versicherungen deshalb steuerlich nicht wirksam werden.

Der Vermieterrechtsschutz wirkt sich aber dennoch günstig auf die Steuer aus: Eine Umlage der Rechtsschutzbeiträge auf die Mieter ist nicht erlaubt. Die Beiträge sind deshalb Kosten, die Sie – wie oben bereits erwähnt – von Ihren Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen dürfen, sodass sich der steuerpflichtige Gewinn reduziert. Gleiches gilt auch für eine Selbstbeteiligung im Schadenfall.

Was ist ein Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz?

Mit diesem Oberbegriff bezeichnen die Rechtsschutzversicherer alle Leistungspakete, die mit Haus, Wohnung oder Grundstücken zu tun haben. Aus den oben erläuterten Gründen der Beitragsgerechtigkeit wird dabei zwischen selbst genutzten und fremdvermieteten Immobilien unterschieden. Für die selbst bewohnte Immobilie reicht ein Baustein der Privaten Rechtsschutzversicherung, er wird dort als Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz für Mieter und Eigentümer, gelegentlich auch als Immobilien-Rechtsschutz, bezeichnet. Vermieter benötigen dagegen die hier vorgestellte erweiterte Variante, den Vermieterrechtsschutz.

Top5-Versicherungen im Vergleich

In der folgenden Übersicht finden Sie unsere Top5 Anbieter im Bereich der Vermieterrechtsschutzversicherung. Gerne geben wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch weitere Auskünfte über unsere aktuell besten Angebote. Nehmen Sie dazu ganz einfach und unverbindlich Kontakt zu uns auf über unsere kostenlose Beratungshotline: (08781) 200 995!

ConceptIF:

Bei ConceptIF handelt es sich um einen sehr günstigen, aber dennoch leistungsstarken Spezialtarif eines deutschen Versicherers. Im Vergleich zu anderen Anbietern bietet die ConceptIF Vermieterrechtsschutzversicherung zwar nur 300.000 € Versicherungssumme, diese reicht jedoch beim Vermieterrechtsschutz vollkommen aus. Die Vertragsdokumente werden aus Kostengründen ausschließlich per E-Mail versandt.

Internet-Tarif SPEZIAL-N:

SPEZIAL-N ist ein sehr stark rabattierter Tarif eines deutschen Versicherers. Als einziger Anbieter am Markt besitzt die SPEZIAL-N Vermieterrechtsschutzversicherung eine verkürzte Wartezeit von nur zwei statt drei Monaten. Bis 12.000 € Bruttojahresmiete wird immer derselbe Beitrag fällig. Bei einer Vertragslaufzeit von drei Jahren erhalten Sie einen fünfprozentigen Beitragsnachlass.

KAB:

KAB ist ein sehr günstiger Spezialtarif eines deutschen Versicherers. Dabei ist es egal, wie hoch die Mieteinkünfte sind, es wird immer derselbe Beitrag (Pauschaltarif) für Ihre Vermieterrechtsschutzversicherung fällig. Bei Wahl eines Rechtsanwaltes aus dem Apraxa-Netzwerk, sind nur 150 statt 300 € Selbstbeteiligung zu zahlen.

ARAG:

ARAG ist ein großer und sehr bekannter deutscher Anbieter von verschiedenen Versicherungen. Die Beiträge für die ARAG Vermieterrechtsschutzversicherung sind fair und langfristig kalkuliert. Bis 15.000 € Bruttojahresmiete wird hierbei immer derselbe Beitrag fällig. Dabei besteht keine Unterscheidung zwischen Gewerbe- oder Wohneinheiten. Die ARAG Vermieterrechtsschutzversicherung eignet sich somit besonders für Gewerbeeinheiten, die für gewöhnlich deutlich teurer zu versichern sind.

Advocard:

Advocard ist ein sehr bekannter deutscher Anbieter. Die Advocard Vermieterrechtsschutzversicherung erhalten Sie bei uns zu Sonderkonditionen. Nach zwei schadenfreien Jahren reduziert sich die Selbstbeteiligung um 33 Prozent, nach weiteren zwei Jahren ohne Schaden gibt es eine erneute Reduzierung auf 33 Prozent. Nach 6 schadenfreien Jahren wird die Selbstbeteiligung bei der Advocard Vermieterrechtsschutzversicherung gestrichen. Die Höhe der Mieteinkünfte spielt bei diesem Anbieter keine Rolle (Pauschaltarif). Bei einer Vertragslaufzeit von drei Jahren erhalten Sie einen 10-Prozent-Beitragsnachlass.

Fazit

Die Vermieterrechtsschutzversicherung deckt zu einem vergleichsweise günstigen Preis das Kostenrisiko, das sich für Vermieter aus Rechtsstreitigkeiten mit Mietern, Eigentümergemeinschaften, Immobilienverwaltern, Behörden und dergleichen ergibt. Sie erweitert die Private Rechtsschutzversicherung um einen dort nicht enthaltenen, wichtigen Baustein. Haftpflichtversicherung und Vermieterrechtsschutz ergänzen sich ebenfalls perfekt, weil die Haftpflichtversicherung sich nur um den sogenannten passiven Rechtsschutz kümmert, während die Rechtsschutzversicherung für die aktive Rechtsverfolgung leistet. Empfehlenswert – und bei mehreren vermieteten Einheiten meist zwingend – ist die vollständige Versicherung aller vermieteten Wohn- und Gewerberäume auf Basis ihrer Anzahl und des Bruttomietwerts. Unser Vergleichsrechner und unsere Info-Hotline unterstützen bei der Auswahl des optimalen Vertrags.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Sollten Sie Vermieter oder Verpächter einer Immobilie sein, ist eine separate Vermieterrechtsschutzversicherung sinnvoll. Diese schützt Sie vor teuren und langwierigen Streitigkeiten mit dem Mieter. Also zögern Sie nicht zulange und nutzen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Vergleich für Ihre Vermieterrechtsschutzversicherung!

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