Vorsatz Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Die Privathaftpflichtversicherung muss in vielen Fällen die Kosten bei Personen- und Sachschäden übernehmen, welche vom Versicherungsnehmer und den versicherten Personen verursacht worden sind.

Ein Ausschlusskriterium dabei stellt der Vorsatz dar. Sofern es von der Versicherungsgesellschaft nachgewiesen werden kann, dass der Versicherte den Schaden durch Vorsatz herbeigeführt hat, kann sie vor Gericht die Kosten zurückverlangen.

Ein Vorsatz besteht dann, wenn eine versicherte Person den Schaden mit Absicht herbeigeführt hat. In diesem Fall steht eine bestimmte Intention hinter der Handlung, welche zum Schaden führt. Der Versicherte will den Schaden herbeiführen. Auch wenn der Versicherte weiß, dass seine Handlung zu einem Schaden führen wird, ihm der Schaden selbst jedoch nichts bedeutet, und er dann trotzdem die Handlung ausführt, spricht man von Vorsatz.

Daneben gibt es den bedingten Vorsatz. Hierbei ist man sich bewusst, dass die angestrebte Handlung wahrscheinlich einen Schaden verursachen wird. Wer diese Option in Kauf nimmt und die Handlung ausführt, hat mit bedingtem Vorsatz gehandelt. In allen drei Fällen würde die Privathaftpflichtversicherung im Schadensfall nicht für die Kosten aufkommen.