Fahrlässigkeit Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Man spricht von Fahrlässigkeit, wenn jemand seine Sorgfalt außer Acht lässt beziehungsweise vernachlässigt. Hierbei unterscheidet man zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit.

Erstere tritt immer dann auf, wenn die Risiken einer bestimmten Situation dem Schadensverursacher nicht bewusst gewesen sind. So handelt man leicht fahrlässig, wenn man im Badezimmer ein nasses Handtuch achtlos auf dem Boden liegen lässt und eine andere Person hierauf ausrutscht.

Grob fahrlässig handelt derjenige, dem die Risiken vollkommen bewusst sind und der dabei einfach annimmt, dass der Schadensfall schon nicht eintreten wird. So handelt man zum Beispiel grob fahrlässig, wenn man eine Kerze unbeaufsichtigt brennen lässt und hierdurch ein Brand entsteht.

Bei einem Schadensfall, welcher durch leichte als auch grobe Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers verursacht worden ist, kommt die Privathaftpflichtversicherung für die Kosten auf. Nur bei nachgewiesenem Vorsatz zahlt die Versicherung nicht.