Deliktunfähige Kinder Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Wenn Kinder einen Schaden verursachen, wird es häufig kostspielig für die Eltern.

Eltern haften für ihre Kinder, heißt es überall. Dennoch gilt dies nur eingeschränkt, zumindest für deliktunfähige Kinder. So gelten Kinder bis einschließlich sechs Jahren in Deutschland per Gesetz als deliktunfähig (im öffentlichen Straßenverkehr bis neun Jahre). Die Erziehungsberechtigten müssen nur dann für die Kosten der angerichteten Schäden ihrer Kleinkinder aufkommen, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Wann dies genau der Fall ist, wird im Schadensfall häufig diskutiert, da es in der Regel keine allgemeingültige Definition für den konkreten Einzelfall gibt und die Situation nicht eindeutig ist.

Weil man mit Kindern auch häufig bei Freunden zu Gast ist und dort ebenfalls Schäden durch die Kleinen verursacht werden können, zahlen Eltern oftmals für diese aus der eigenen Tasche. Auf diese Weise möchte man sich entweder die lange Diskussion mit Fremden ersparen, sein schlechtes Gewissen beruhigen und vor allem mit Freunden keinen Streit beginnen.

Hier kann eine Privathaftpflichtversicherung mit der Klausel deliktunfähige Kinder Abhilfe schaffen. Während bei einigen Anbietern Schäden, die von Kindern des Versicherungsnehmers verursacht wurden, bereits in den Leistungen eingeschlossen sind, muss man diese bei anderen durch eine Erweiterung - eventuell unter einer Erhöhung der Beiträge - mit in den Vertrag aufnehmen lassen.

Für Familien mit kleinen Kindern ist die Klausel deliktunfähige Kinder in der Privathaftpflichtversicherung ein sehr sinnvoller Leistungsbaustein, um sich vor hohen Kosten und viel Ärger zu schützen.