Geliehene Sachen Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Die meisten Personen, die eine Privathaftpflichtversicherung abschließen, gehen sorgenfrei mit geliehenen Sachen von Freunden und Bekannten um.

So gehen viele davon aus, dass beschädigtes Eigentum von anderen die Privathaftpflicht ersetzt. Während dies gilt, wenn man versehentlich das Eigentum von Freunden in deren Wohnung beschädigt, zahlen dagegen viele Privathaftpflichtversicherungen Schäden an geliehenen Sachen nicht.

Ein Beispiel: Wenn man aus Versehen über die teure Spielkonsole von Freunden in deren Wohnung Wasser gießt, so kommt für diese entstandenen Kosten die Privathaftpflichtversicherung auf. Leiht man sich dagegen die Spielkonsole für einige Tage aus und passiert dann das gleiche Missgeschick im eigenen Heim, so muss man im Regelfall selbst für die Kosten aufkommen.

Daher sollte man in den Versicherungsbedingungen genau nachlesen, welche Risiken in der jeweiligen Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind und ob man gegebenenfalls den Versicherungsschutz durch einen Zusatz auch auf geliehene Sachen erweitern kann.

Einen solchen Zusatz mit in die Privathaftpflichtversicherung aufzunehmen ist sehr sinnvoll. Zum einen können nämlich schnell durch kurze Unachtsamkeit Schäden an geliehenen Sachen entstehen und zum anderen kostet eine entsprechende Erweiterung der Privathaftpflichtversicherung in der Regel keinen hohen Aufpreis.