Selbstfahrende Arbeitsmaschinen

 

Lexikon zur

Privathaftpflichtversicherung

 

Schäden durch selbstfahrende Arbeitsmaschinen sind zwar hauptsächlich ein Thema der Betriebshaftpflichtversicherung, kommen aber auch im privaten Umfeld vor. Denken Sie beispielsweise an Aufsitz-Rasenmäher oder Schneeräumgeräte, die im Winter bei großen Grundstücken sehr nützlich sind zum Erfüllen der Räumpflicht.

In der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) ist geregelt, dass selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht zulassungspflichtig und nicht versicherungspflichtig sind. Für andere Kraftfahrzeuge gilt diese Ausnahmeregelung nur bis 6 km/h.

Schutz über die Privathaftpflichtversicherung

Auch wenn es keine gesetzliche Versicherungspflicht gibt, ist die Berücksichtigung selbstfahrender Arbeitsmaschinen in der Haftpflichtversicherung dringend zu empfehlen. Zuständig ist nicht die Kfz-Versicherung, sondern die Betriebs- bzw. Privathaftpflichtversicherung. Abgrenzungskriterium ist jeweils die Zulassungspflicht und ob diese privat oder gewerblich genutzt werden.

Sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen schneller als 20 km/h und werden sie im öffentlichen Verkehrsraum bewegt, erhalten sie ein amtliches Kennzeichen und fallen damit unter die Kraftfahrtversicherung.

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