Sturmschaden Hausratversicherung

Hausratversicherung Vergleich Die Hausratversicherung deckt die Kosten für Beschädigungen am Eigentum, welche durch einen Sturm verursacht worden sind, ab. In diesem Zusammenhang versteht man unter einem Sturm eine Luftbewegung mit mindestens 62 bis 74 km/h Geschwindigkeit, was der Windstärke 8 entspricht.

Werden durch dieses Wetterphänomen Einwirkungsschäden unmittelbar oder mittelbar oder Folgeschäden hervorgerufen, dann übernimmt die Hausratversicherung die Kosten, sofern nachgewiesen werden kann, dass diese auf einen Sturm zurückzuführen sind. Ein Beispiel für einen unmittelbaren Sturmschaden ist eine abgeknickte Antenne auf dem Dach, für einen mittelbaren die Beschädigung von Hausrat durch herumwirbelnde Teile wie abgerissene Äste und die Folgeschäden eines Sturmschadens sind beispielsweise Schäden am Hausrat, welche durch eintretendes Regenwasser entstehen nachdem das Dach abgedeckt wurde.

Mögliche Nachweise, dass essich bei den Beschädigungen tatsächlich um einen Sturmschaden handelt, sind zum Beispiel ähnliche Beschädigungen in der direkten Nachbarschaft, Wetterberichte, die mindestens Windstärke 8 für die jeweilige Region vorhergesagt haben, und auch die eigene Angabe nach besten Ermessen, dass der Schaden auf einen Sturm von mindestens Windstärke 8 entstanden ist.

Eine Hausratversicherung kommt dagegen nicht für Schäden auf, welche durch nicht verschlossene Fenster oder Außentüren entstehen oder durch Sturmflut verursacht werden.