Zeitwert Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Jeder Gegenstand nutzt sich nach einiger Zeit mehr oder weniger stark ab und verliert dadurch auch an Wert. Wenn man nun aus Versehen ein Glas Rotwein auf dem zehn Jahre alten Sofa von Freunden verschüttet, kommt für den entstandenen Schaden die Privathaftpflichtversicherung auf.

Zunächst wird versucht den Schaden zu beseitigen. Ist dies durch eine Reinigung nicht möglich und das Sofa durch den Weinfleck tatsächlich unbrauchbar geworden, ersetzt die Privathaftpflichtversicherung unter Umständen dieses komplett.

Nur wie viel bezahlt die Versicherung nun? Schließlich ist das Sofa bereits älter und dadurch auch weniger wert.
In vielen Fällen bezahlt die Privathaftpflichtversicherung lediglich den Zeitwert eines beschädigten oder zerstörten Gegenstandes, sofern dieser nicht mehr repariert werden kann.

Hierbei handelt es sich um den Wert, den dieser Gegenstand zum Zeitpunkt der Beschädigung noch hatte. Man errechnet den Zeitwert über den Neupreis abzüglich des Alters und der daraus zu erwarteten Abnutzung. Entscheidend dabei ist, dass der Geschädigte nach dem Ersatz nicht besser dastehen sollte als vor dem Schadensfall. Es darf demnach kein Vermögensvorteil für den Geschädigten durch die Versicherungsleistung entstehen.