Gemietete Sachen Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Angenommen man mietet sich für ein Wochenende mit Freunden in einer Videothek eine Spielkonsole mit verschiedenen Spielen. Nachdem man diese nach Hause gebracht und angeschlossen hat, kann es mit dem Spielvergnügen los gehen. Aus Versehen vergießt man allerdings sein Glas Limonade über die Konsole, woraufhin diese beschädigt wird und nicht mehr funktionstüchtig ist. Die meisten nehmen nun erst einmal an, dass die Privathaftpflichtversicherung die Kosten für den entstandenen Schaden übernimmt.

Dies ist allerdings ein Irrtum, denn in der Regel sind gemietete Sachen nicht in den Leistungen einer Privathaftpflichtversicherung enthalten. Somit muss man für derartige Schäden selbst aufkommen.

Bei manchen Anbietern besteht jedoch die Möglichkeit, durch eine entsprechende Erweiterung auch gemietete Sachen über eine Privathaftpflichtversicherung abzusichern. Hierbei bestehen allerdings bestimmte Auflagen, damit die Versicherung für die Schäden aufkommt. So dürfen die Sachen beispielsweise nicht länger als drei Monate gemietet werden, sie müssen ausschließlich privat genutzt werden und die Schäden dürfen nicht durch Abnutzung, Verschleiß oder zu starker Beanspruchung entstanden sein.