Induktionskochfeld

 

Lexikon zur

Glasversicherung

 

 

Ein Induktionskochfeld unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Oberfläche nicht von gewöhnlichen Cerankochfeld. Rein optisch ist im ausgeschalteten Zustand kein Unterschied erkennbar. Die eigentliche Technik verbirgt sich unter der Kochfläche aus Glaskeramik. Glaskeramik-Kochfeld ist der allgemeine Begriff, der auch in den Versicherungsbedingungen für die Glasversicherung verwendet wird. Ceran ist nur eine Marke, aber so bekannt wie Tempo für Papiertaschentücher.

Ein Induktionskochfeld funktioniert so, dass metallisches Kochgeschirr durch Wirbelströme und andere magnetische Einflüsse erwärmt wird. Die isolierende Glaskeramik-Platte wird, anders als beim konventionellen Ceranfeld, nicht aktiv aufgeheizt, sondern nur durch den darauf platzierten Kochtopf ein wenig warm.

Für die Glasversicherung bedeutet das aber kein geringeres Risiko, denn die Hitze ist nicht entscheidend. Dagegen ist die Platte so oder so resistent. Wenn Ihnen aber ein schwerer Kochtopf aus der Hand rutscht, nimmt die Glaskeramik Schaden, egal welche Technik darunter liegt.

Teuer ist der Schaden unter dem Glas

Sind Glaskeramik-Kochfelder versichert, und das ist in aktuellen Haushalt-Glasversicherungen meistens der Fall, bezieht sich dieser Schutz sowohl auf das klassische Cerankochfeld als auch auf ein Induktionskochfeld, welches mit einer Oberfläche aus Glaskeramik ausgestattet ist.

Wichtig ist, dass die Glasversicherung auch die Elektronik des Herdes umfasst, denn in vielen Fällen ist sie vom selben Schadenereignis wie die Glaskeramik betroffen. Außerdem ist die Glaskeramik-Oberfläche oft nicht einzeln erhältlich, sodass das komplette Feld ausgetauscht werden muss.

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