Modellflugzeug Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Angenommen ein Modellflugzeug stürzt ab und verletzt eine Person am Kopf. Dadurch erleidet diese eine Gehirnerschütterung und muss für einige Tage im Bett liegen bleiben. Wer kommt nun für den entstandenen Personenschaden auf?

Muss der Besitzer des Modellflugzeugs selbst die Arztkosten der verletzten Person sowie eventuell weitere, anfallende Kosten – zu Beispiel bei einer Schadensersatzforderung – zahlen oder werden diese von seiner Privathaftpflichtversicherung getragen?

Die Antwort auf diese Frage hängt von dem konkreten Modellflugzeug ab. Während einige nämlich in der Privathaftpflichtversicherung mit versichert werden können, muss für andere Modellflugzeuge eine spezielle Versicherung abgeschlossen werden.

Modellflugzeuge, welche bei den meisten Anbietern in eine Privathaftpflichtversicherung mit eingeschlossen werden können, müssen folgende Kriterien erfüllen: das Flugzeug darf keinen Motor besitzen und nicht durch einen Triebsatz angetrieben werden. Darüber hinaus muss das Fluggewicht unter 5 Kilogramm liegen und es darf keine Versicherungspflicht für das Modellflugzeug bestehen. In solchen Fällen ist es bei den meisten Privathaftpflichtversicherung möglich, Schäden, welche durch das Modellflugzeug verursacht werden, mit in die Leistungen aufzunehmen.

Jedoch bestehen zwischen den einzelnen Anbietern Unterschiede. So begrenzen zum Beispiel viele Anbieter die Anzahl der mitversicherten Modellflugzeuge. Auch werden Schäden am Modellflugzeug selbst nicht von der Privathaftpflichtversicherung bezahlt.