Streupflicht Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Der Winter ist da und mit ihm Schnee und Eis. Dieser bleibt auf den Bürgersteigen und vor der Haustür liegen.

Damit die Verkehrssicherungsplicht erfüllt wird, muss jeder Hausbesitzer den Schnee und das Eis vor der Haustür, sowie einen Zugang zum Bürgersteig frei räumen. Ebenso sind Wege zu den Mülltonnen zu streuen. Darüber hinaus ist man verpflichtet alle Bürgersteige, die an das eigene Grundstück angrenzen von Schnee zu räumen und zu streuen, damit niemand ausrutscht.

Die Räum- und Streupflicht liegt hier beim Vermieter, bzw. Eigentümer. Sofern die Wohnräume vermietet sind, kann dieser durch die Hausordnung und den Mietvertrag diese Pflichten auf die Mieter verteilen.

Rutscht eine Person auf dem Gehweg, welcher an das Haus grenzt auf Grund vernachlässigter Räum- und Streupflicht aus, kann dies bei einer Verletzung sehr teuer werden. Arzt- und Behandlungskosten und im schlimmsten Fall, wenn eine Behinderung bestehen bleibt, eine Rente, welche ein Leben lang gezahlt werden müssen, kommen auf den Verantwortlichen zu.

Die Privathaftpflichtversicherung kommt in der Regel für diese Kosten auf, sofern der Verantwortliche nicht grob fahrlässig gehandelt hat. So muss man beispielsweise bei einem andauernden starken Schneefall nicht permanent Schnee räumen. Sobald der Schneefall jedoch aussetzt, muss man dies erledigen und erneut streuen. In dem Zeitraum des starken Schneefalls kann eine Person jedoch ausrutschen. Hier hätte der Streupflichtige nicht grob fahrlässig gehandelt und somit würde die Privathaftpflichtversicherung für entstehende Kosten durch den Unfall aufkommen.