Ausschlüsse Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt in der Regel Personen-, Sach- und Vermögensschäden, welche im privaten Bereich vom Versicherungsnehmer und den versicherten Personen verschuldet worden sind bis zur vereinbarten Deckungssumme.

Für Schäden, welche im beruflichen oder gewerblichen Rahmen zu Stande gekommen sind, erfolgt jedoch keine Leistung. Hierfür wäre eine Betriebshaftpflicht oder Berufshaftpflicht erforderlich.


Aber auch im privaten Bereich gibt es Schäden, welche die Privathaftpflichtversicherung nicht übernimmt. In den sogenannten Ausschlüssen sind diese im Vertrag aufgeführt. So zahlt die Versicherung nicht, wenn der Schaden vorsätzlich herbeigeführt worden ist. Auch Schäden an Gegenständen, welche man dem Besitzer ohne dessen Zustimmung entwendet hat, gehören zu den Ausschlüssen.

Wer spezielle Hobbys ausübt, sollte sich bei seiner Privathaftpflichtversicherung genau informieren, ob Schäden, welche hierbei entstehen, zum Versicherungsschutz gehören. Bei vielen riskanten Hobbys, wie zum Beispiel dem Jagen, muss nämlich eine zusätzliche Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Bei größeren Booten, anderen Wasserfahrzeugen, PKWs und Flugzeugen bezahlt ebenfalls nicht die Privathaftpflichtversicherung, wenn hierdurch Schäden ausgelöst werden.

Man sollte sich zudem bei seinem Anbieter informieren, wie sich der Versicherungsschutz bei gemieteten und geliehenen Sachen, wie beispielsweise Surfequipment, auswirkt. Hierbei müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit der Versicherungsschutz greift.

Je nach Anbieter und Tarif gibt es unterschiedliche Ausschlüsse bei einer Privathaftpflichtversicherung. Diese Liste erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder sollte sich daher genau informieren, welche Ausschlüsse jeweils beim eigenen Anbieter vorhanden sind, bzw. welche Risiken versichert werden sollen.