Brandschaden Hausratversicherung

Hausratversicherung Vergleich Eine Hausratversicherung ist bei Schäden, welche durch Brände hervorgerufen werden, grundsätzlich zum Ersatz der entstandenen Kosten verpflichtet. Dieser Brandschaden
gehört zum Standard bei jeder Hausratversicherung und muss nicht zusätzlich versichert werden.

Der Brand darf allerdings nicht durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sein, indem man beispielsweise Kerzen in der Nähe von brennbaren Gegenständen unbeaufsichtigt stehen lässt, im Bett raucht oder aber Kinder mit Streichhölzern spielen lässt. In diesem Fall kann die Versicherung die Übernahme der Kosten des entstandenen Brandschadens ganz oder teilweise verweigern.

Kommt es in einem bestimmungsmäßigen Herd (Kamin, Ofen, Grill, Streichhölzer) zu einem Feuer, so ist ein hierdurch verursachter Brandschaden ebenfalls nicht versichert. Wenn ein Gegenstand beispielsweise in das Feuer eines Kamins gerät, so wird dieser Schaden nicht bezahlt. Greift das Feuer im Verlauf allerdings um sich und auf andere Gegenstände über, so ist dieser Brand nicht mehr ordnungsgemäß und somit kommt die Hausratversicherung für die Kosten auf.

Natürlich bezahlt eine Hausratversicherung auch dann nicht die Schäden, wenn das Feuer selbst gelegt worden ist. In diesem Fall muss man mit einer Anklage wegen Versicherungsbetrugs rechnen. Für Sengschäden, wie sie zum Beispiel durch den Kontakt einer brennenden Zigarette mit einem Sofabezug entstehen können, muss der Versicherungsnehmer auch selbst aufkommen, da dieser nicht zu einem Feuer- oder Brandschaden gezählt wird.

Zusammengefasst kommt die Hausratversicherung für folgende Brandschäden auf, sofern diese nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich hervorgerufen wurden: angebranntes/verbranntes Eigentum, verrußte oder durch die Hitze des Feuers verformte Gegenstände und Versengungen, welche durch Funkenflug entstanden sind.