Modellfahrzeug Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Ein Modellfahrzeug zu selbst zu bauen und danach fahren zu lassen, ist für viele Menschen eine schöne Freizeitbeschäftigung, welche ihnen viel Freude bereitet.

Woran die meisten Besitzer eines Modellfahrzeugs jedoch nicht denken, ist, dass dieses auch unter Umständen Personen- und Sachschäden verursachen kann. Ein ferngesteuertes Auto kann durch einen unglücklichen Zufall zum Beispiel eine Person, die darauf aus Versehen tritt, zum Stürzen bringen.

Die Person erleidet durch den Sturz Schürfwunden, welche sie ärztlich behandeln lassen muss. In einer Privathaftpflichtversicherung sind Sach- und Personenschäden, welche der Versicherungsnehmer verursacht, versichert. Wie sieht es aber in diesem Fall aus, bei welchem das Modellfahrzeug des Versicherungsnehmers Schadensursache ist?

Grundsätzlich gilt, dass sogenannte Kraftfahrzeugschäden nicht in den Leistungen der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen werden können. Jedoch besteht bei einigen Anbietern die Option, den Versicherungsschutz auf Modellfahrzeuge zu erweitern. Diese Modellfahrzeuge dürfen dabei aber nur maximal 15 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen. Die Anzahl der Modellfahrzeuge, welche über die Privathaftpflichtversicherung abgesichert werden können, wird von den meisten Anbietern begrenzt.

Sofern man diese Erweiterung in seine Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen hat, kommt die Versicherung für die Kosten, welche aus dem Personenschaden im obigen Beispiel resultieren, auf. Für die Kosten, die durch eine eventuelle Beschädigung des Modellfahrzeugs entstehen, ist die Privathaftpflichtversicherung dagegen nicht zuständig.