Sachschaden Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung Vergleich Zerkratzt man mit einem scharfen Gegenstand aus Versehen den teuren Tisch eines Bekannten oder ruiniert ein Sofa, indem man zum Beispiel ein Glas Rotwein verschüttet, so ist man verpflichtet, diesen Schaden zu ersetzen. Hierbei handelt es sich nämlich um einen Sachschaden.

Von einem Sachschaden versteht man allgemein die Zerstörung oder Substanzbeschädigung von Gegenständen. Dagegen fällt der Verlust von Sachen nicht unter diesen Begriff.

Im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung ist ein Sachschaden bis zu einer vertraglich vereinbarten Deckungssumme versichert. Unter die Leistungen fallen hierbei die Übernahme von Kosten für Reparaturen, Restaurierungen, notwendigen Renovierungsmaßnahmen, Erstattung des Wertverlustes sowie die Kosten für eine Wiederbeschaffung des beschädigten oder zerstörten Gegenstandes.

Abgesichert sind allerdings ausschließlich Sachschäden, welche privat verursacht werden. Sofern man also Gegenstände während seiner beruflichen Tätigkeit zerstört oder beschädigt, werden die Kosten nicht von der Privathaftpflichtversicherung übernommen. In solchen Fällen ist die Berufshaftpflichtversicherung oder die Betriebshaftpflichtversicherung zuständig.